HSG NIENBURG | Meerbachspatzen

Helge Nußbaum
Bereit für den Heimauftakt

3.Handball-Liga: Die HSG Nienburg empfängt am Sonntag um 16 Uhr die HSG Ostsee in der Meerbachhalle

Sonntag um 16:00 Uhr ist es so weit: Die Handballer der HSG Nienburg bestreiten ihr erstes Heimspiel in der 3.Liga gegen die HSG Ostsee Neustadt/Grömitz in der Meerbachhalle.

Die personelle Lage bei den "Meerbachspatzen" entspannt sich vor dem Duell mit dem etablierten Drittligisten von der Ostsee etwas. Nienburgs Kreisläufer Constantin von Müller trainierte unter der Woche wieder mit und war schmerzfrei, Johannes Hain kehrt aus dem Urlaub zurück und auch der Isländer Arnar Gudmundsson könnte eventuell wieder im Kader stehen. "Es ist schön, dass wir wieder mehr Möglichkeiten von der Bank haben", sagt Carsten Thomas, Trainer der Rot-Schwarzen, im HARKE-Gespräch. Auf seine Mannen kommt ein körperlich starker Gegner zu, gleich vier Spieler der Grömitzer haben eine Körpergröße von über zwei Meter. "Da werden wir schon kräftig zupackenmüssen."

Der Saisonauftakt ist den Jungs von der Ostsee jedenfalls geglückt: Beim 31:31 im Heimspiel gegen den Aufstiegsfavoriten Wilhelmshavener TV lagen die Spieler von Trainer Jens Häusler lange in Führung und sprachen sogar von einem Punktverlust. Häuseler: "Wir haben sehr viel in diesem Spiel richtig gemacht und können sehr stolz auf unsere Leistung sein. Ein Unentschieden gegen einen Titelaspiranten zeigt, dass wir auf einemsehr guten Weg sind."

Stolz auf ihre Leistung waren auch die Nienburger bei ihrem ersten Drittliga-Auftritt beim TSV Altenholz am vergangenen Wochenende, doch ein Punkt sprang beim 32:33 am Ende nicht heraus. Damit gegen die HSG Ostsee etwas Zählbares im "Spatzennest" bleibt, müssen die "Meerbachspatzen" ein Auge auf den Haupttorschützen Piet Möller haben. Zudem stehen mit dem Israeli Nadav Cohen und Mattis Potratz zwei Spieler im Kader, die auch ein Zweitspielrecht für den VfL Lübeck- Schwartau (2.Liga) besitzen. Thomas abschließend: "Wir sind bereit, werden uns wieder gewaltig strecken müssen, aber wollen natürlich die ersten Punkte."


Textquelle: "Die Harke"

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