HSG Nienburg überrollt TuS GW Himmelsthür
HSG Nienburg überrollt TuS GW Himmelsthür
Mit einem beeindruckenden 38:22 (18:11)-Heimerfolg über den TuS Grün-Weiß Himmelsthür hat die HSG Nienburg am Freitagabend in der Meerbachhalle ein deutliches Ausrufezeichen im Kampf um den Klassenerhalt in der Handball-Regionalliga gesetzt. Die "Meerbachspatzen" ließen den Gästen aus Hildesheim von Beginn an keine Chance und zeigten eine geschlossene Mannschaftsleistung, die vom Publikum ordentlich gefeiert wurde.
"Wir haben von Beginn an alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Unsere Deckungsarbeit war gut, im eigenen Angriff haben wir immer Lösungen gefunden, auch wenn wir ein paar Fahrkarten geworfen haben - bei geworfenen 38 Toren darf man durchaus sehr zufrieden sein. Ein wichtiger Heimsieg, so darf es gern weitergehen", freute sich ein gelöster und sichtlich zufriedener HSG-Trainer Tobias Naumann nach Spielende.
Von der ersten Minute an war spürbar, dass die Rot-Schwarzen diesmal nichts anbrennen lassen wollten. Nach frühem 1:2-Rückstand drehte die HSG die Partie relativ schnell zu ihren Gunsten. Angetrieben von den rund 200 Zuschauern im "Spatzennest" dominierten die Nienburger Jakob Naumann (7 Treffer) und Rückraumspieler Anton Borowski (7) das Geschehen nach Belieben. Auch Finn Kühlcke (6) und Kai-Uwe Bergmann (3) trafen zuverlässig, während HSG-Torhüter Tim Buschhorn mit mehreren Paraden wichtige Akzente setzte.
Zur Pause war beim 18:11 bereits eine Art Vorentscheidung gefallen, doch die Nienburger ließen auch in Durchgang zwei nicht locker. Aus einer stabilen Abwehr heraus lief der Ball schnell und präzise durch die Reihen - die Angriffe wurden meist konsequent abgeschlossen.
Über ein 25:14 (41.) und ein 32:21 (55.) bauten die "Meerbachspatzen" ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Mit dem 38:21 durch Kreisläufer Bergmann war der Heimsieg der bisherigen Saison perfekt, ehe Himmelsthür in der Schlusssekunde noch zum 22:38-Endstand traf.
Statistik:
Buschhorn 2, Clasen, Lüdersen - Fiebiger 2, N.Schwermann-Jäger 2, Bergmann 3, Hain 1/1, Kühlcke 6, Hildebrandt 2, Meyer 3, Borowski 7, Lengauer 1, Meierhans 2, Naumann 7
Siebenmeter: 1/3 - 0
Zeitstrafen: 7 (Bergmann 2x, Hildebrandt 2x, Fiebiger, Kühlcke, Meierhans) - 4
Spielfilm: 1:2, 5:3, 11:7, 17:10, 18:11 (30.); 19:11, 23:14, 29:14, 31:21, 38:22 (60.)
Textquelle: "Die Harke"
