HSG NIENBURG | Meerbachspatzen

Nadine Hoppmann HSG Nienburg verliert in Oldenburg

Die HSG Nienburg kämpfte tapfer, musste sich aber geschlagen geben. Trotz eines engagierten Spiels reichte es nicht für Punkte.

Die HSG Nienburg verkaufte sich in Oldenburg teuer, am Ende ging den Meerbachspatzen im Auswärtsspiel der Handball-Regionalliga aber die Luft aus. Nienburg verlor beim Tabellenfünften TvdH Oldenburg mit 19:25 (10:13). Die HSG wollte den zuletzt positiven Trend mit drei Punkten aus den vergangenen zwei Partien weiter bestätigen. Den Aufwärtstrend bestätigten die Nienburger, Punkte gab es trotzdem nicht. Den Meerbachspatzen, die kurzfristig auf Anton Borowski und Lasse Kock verzichten mussten, fehlten wichtige Wechseloptionen. Dennoch kamen die Gäste gut ins Spiel.

Deckung hui - Angriff pfui

Das Naumann-Team war von Beginn an voll da. Nach gut 15 Minuten brachte Finn Kühlcke die HSG erstmals mit 6:5 in Führung. "Wir kommen gut ins Spiel rein und kämpfen aufopferungsvoll, müssen bis zur Halbzeit aber ein wenig abreißen lassen. Da deutete sich schon an, dass wir ein Abschlussproblem haben", sagte HSG-Trainer Tobias Naumann. Den besseren Start in Hälfte zwei erwischte sein Team. Mit einem 3:0-Lauf durch Tore von Finn Kühlcke, Nico Fiebiger und Kai-Uwe Bergmann stellten die Gäste auf Unentschieden. "Wir sind gut hineingekommen, haben gekämpft und das Herz auf der Platte gelassen", sagte Naumann. Den Oldenburgern gelang erst acht Minuten nach Wiederanpfiff der erste Torerfolg. Dann allerdings setzten sich die Gastgeber mit einem 3:0-Lauf auf 16:13 ab.

Die HSG gab nicht auf. In der 48.Minute aber sah Jakob Naumann nach einem unglücklichen Schlag ins Gesicht seines Gegners die Rote Karte. Zu diesem Zeitpunkt führte Oldenburg mit 19:18. Am Ende trafen größtenteils die Gastgeber, während den Nienburgern mit ihrem kleinen Kader die Kräfte ausgingen. Viele technische Fehler und ungenaue Pässe machten eine Aufholjagd unmöglich. Auch vom Punkt ließ die HSG viel liegen: Vier Siebenmeter brachten sie nicht im Tor unter. "Am Ende scheitern wir wieder mit klarsten Einwurfmöglichkeiten. Es gehen uns die Körner aus", sagte Coach Nauman.

Statistik:

Buschhorn 1 geh. 7m, Lüdersen - Kühlcke 6, Bergmann 2, Hildebrandt 1, Naumann 2/1, Meyer 3, Fiebiger 1, Päßler 1/1, Lengauer 1, Meierhans 1, L.Schwermann-Jäger 1, Hain

Siebenmeter: 4/5 - 2/6

Zeitstrafen: 1 - 2 (Fiebiger 2x)

Rote Karte ohne Bericht: Naumann (48.)

Spielfilm: 2:4, 5:5, 6:7, 10:8, 13:10 (30.); 13:13, 16:13, 18:18, 23:19, 25:19 (60.)


Textquelle: "Die Harke"

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