HSG NIENBURG | Meerbachspatzen

Nadine Hoppmann HSG Nienburg will eine offene Rechnung begleichen

Handball-Regionalliga: Mit dem Northeimer HC stellt sich der Tabellendritte im "Spatzennest" vor

Mit dem Northeimer HC kommt am Samstag um 19.30 Uhr ein Gegner in die Meerbachhalle, mit dem die Rot-Schwarzen noch eine Rechnung offen haben. HSG-Trainer Tobias Naumann zeigt sich kämpferisch: "Wir sind klarer Außenseiter, haben grundsätzlich erst mal gar keine Chance.” Aber genau diese wollen sie nutzen, auch wenn sie das Ergebnis vom letzten Wochenende noch verdauen. "Es war schon zu spüren, dass das so ein paar Fragezeichen ausgelöst hat und doch spürbar einen Dämpfer gegeben hat. Am Ende gehe ich aber davon aus, dass wir den Schalter zum Wochenende umgelegt bekommen und kämpferisch wieder auf der Höhe sein werden. Wir sagen nicht, das war es jetzt!”, zeigt sich Naumann kämpferisch.

Northeim hat bereits den Tabellenführer, die TSV Hannover-Burgdorf zweimal besiegt, doch zuletzt beim Tabellenletzten HSG Grüppenbühren-Bookholzberg "nur" 28:28 gespielt. Naumann: "Wir haben ein gutes Gefühl, weil wir gegen den HC letztes Jahr zu Hause deutlich besser ausgesehen haben als auswärts.” Und bezogen auf das Unentschieden sagt der HSG-Coach: "Vielleicht ist gegen so einen Gegner eine Überraschung möglich, die haben gegen den Tabellenletzten einen Punkt abgegeben, warum denn auch nicht gegen den Tabellenvorletzten.”

Northeim sei tabellarisch leistungstechnisch und von der individuellen Stärke her eine ganz andere Hausnummer. "Sie haben insgesamt einen sehr kompetenten Rückraum und sind auf vielen Positionen gefährlich. Da wird eine Menge Arbeit auf unsere Deckung zukommen." Für die "Meerbachspatzen" wird es darauf ankommen, gegen die körperlich präsente Deckung der Northeimer Lösung zu finden, damit sie auf eine angemessene Anzahl von Toren kommen. Personell können die Nienburger aus dem Vollen schöpfen. Bis jetzt sind alle Spieler fit und an Bord. Nur Alexander Päßler wird aus privaten Gründen nicht zur Verfügung stehen.


Textquelle: "Die Harke"

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