Intensive Woche mit Laufeinheit, Padel und zwei Testspielen
Handball-Regionalliga: Die HSG Nienburg schufftet in der Vorbereitung
Die Regionalliga-Handballer der HSG Nienburg blicken auf eine intensive Trainingswoche zurück. Insgesamt sechs Einheiten absolvierte das Team von Trainer Tobias Naumann, ehe am Wochenende zwei Testspiele sowie ein sportliches Teamevent auf dem Programm standen. Trotz hoher Belastung präsentierte sich die Mannschaft engagiert und vor allem in Sachen Teamzusammenhalt gefestigt.
Zum Wochenstart lud Naumann sein Team zu einer Laufeinheit im Stadion, bei der neben Sprinteinlagen auch die "beliebten" 400-Meter-Läufe absolviert wurden. In den folgenden Tagen ging es dann aber wieder in die heimische Meerbachhalle, bei denen vor allem an der spielerischen Abstimmung und den Abläufen mit Ball gearbeitet wurde.
Den Auftakt ins Wochenende bildete am Freitag ein gemeinsames Padelturnier in Hannover - organisiert von Kreisläufer Alexander Päßler, der beim Turn-Klubb zu Hannover (TKH) arbeitet. Beim internen Duell "Team Alt" gegen "Team Jung" behielten die Routiniers die Oberhand. Die Einheit brachte Schwung, Lockerheit und stärkte das Miteinander spürbar.
Am Samstag traf die HSG dann auf die SG Bremen-Ost, bei denen der ehemalige "Meerbachspatze" Marin Wrede nach seinem Abgang anheuerte. Dieser fehlte aufgrund einer Knieverletzung allerdings und konnte nicht am Spielgeschehen teilnehmen. Nach Startschwierigkeiten steigerten sich die Nienburger deutlich und fuhren einen am Ende ungefährdeten 30:21-Erfolg ein. Besonders erfreulich: Die drei Neuzugänge Jonas Lüdersen (Tor), Luis Lengauer und Jakob Naumann (beide Rückraum) fanden sich zunehmend besser ins HSG-Spiel ein und zeigten bereits vielversprechende Ansätze.
Am Sonntag wartete mit dem ATSV Habenhausen (letztjähriger Tabellenachter der 3.Liga Nord-West) ein wahrer Gradmesser. Die HSG unterlag mit 30:37 (15:20), gestaltete die Partie jedoch über weite Strecken offen. In der Abwehr agierte das Team stabiler und setzte die neuen Vorgaben von HSG-Trainer Naumann deutlich besser um. Auch das Tempospiel funktionierte trotz schwerer Beine weiterhin gut. "Nach dieser kräftezehrenden Woche war es schön zu sehen, dass wir auch gegen einen starken Gegner das Tempo bis zum Schluss hochhalten konnten und die Jungs alles reinwerfen", zeigte sich Naumann zufrieden.
Mit zwei Testspielen, sechs intensiven Einheiten und sichtbaren Fortschritten bei der Integration der Neuzugänge zieht die HSG Nienburg ein positives Fazit. Der Saisonstart rückt näher - die Richtung stimmt. Der Punktspielstart erfolgt am 6. September (Anwurf 19.30 Uhr) in der Meerbachhalle gegen die TSV Burgdorf II.
Textquelle: "Die Harke"
