HSG NIENBURG | Meerbachspatzen

Nadine Hoppmann Spielbericht: HSG NIENBURG vs. Northeimer HC

HSG Nienburg stark verbessert - aber wieder ohne Punkte

Handball-Regionalliga: Northeimer HC siegt mit 31:29 – Tim Buschhorn glänzt mit 19 Paraden

Handball-Regionalligist HSG Nienburg verliert das Heimspiel - trotz eines Duells auf Augenhöhe - knapp gegen den vormaligen Tabellendritten und jetzigen Zweiten Northeimer HC. Nach großem Kampf hieß es am Ende 29:31 (15:14) und die Niederlage fühlte sich ungerecht an. Das Team von HSG-Trainer Tobias Naumann zeigte sich in allen Bereichen stark verbessert, dennoch stehen die "Meerbachspatzen" wieder ohne Punkte da.

Die Northeimer, die am letzten Spieltag überraschend einen Punkt beim Tabellenletzten Grüppenbühren/Bookholzberg (28:28) im Meisterschaftskampf liegen ließen, gingen als absoluter Favorit in die Partie. Dass die Begegnung trotzdem sehr eng wurde, lag vor allem an Torhüter Tim Buschhorn (19 Paraden, 1 Tor). Das Hinspiel im November war mit 45:26 klar an den NHC gegangen. Genau dies wollten die Nienburger verhindern. Und sie kamen über 5:4 (11.) und 8:7 (15.) gut in die Partie. Die Gäste agierten oft mit dem siebten Feldspieler, dies nutzten die "Meerbachspatzen" mit ihrem schnellen Umschaltspiel aus und stellten durch Anton Borowski auf 11:7 (19.). Als Mittelmann Paul Hildebrandt kurz darauf nach einer harten Abwehraktion eines Northeimer Spielers mit dem Kopf auf den Hallenboden prallte und verletzt ausgewechselt werden musste, erhielt das HSG-Spiel einen ersten Knacks.

Die Northeimer glichen in der Folge zum 13:13 (26.) aus, doch die Rot-Schwarzen blieben stark und gingen mit einer Ein-Tore-Führung in die Pause - 15:14. "Meine Jungs haben die richtige Einstellung zum Wettkampf gefunden. Wir hatten eine bessere Abschlussquote und haben mit einem guten Torhüter hinten drin aggressiv verteidigt", analysierte Naumann die ersten 30 Minuten.

In Halbzeit zwei gewannen die Northeimer dann allerdings immer mehr die Oberhand. Über 21:19 (39.) und 25:22 (46.) spielten sie ihre Stärken über die Größe ihres Kaders aus und gewannen 31:29. Für HSG-Keeper Tim Buschhorn ist die Partie sehr "ärgerlich" verlaufen, die zweite Hälfte gefiel ihm dabei sogar etwas besser: "Wir bekommen es viel besser hin, Eins-gegen-eins zu verteidigen und zwingen sie dazu, von weiter hinten zu werfen. Doch wir schaffen es nicht, ein gutes Blockspiel dagegen zu stellen - ärgerlich." HSG-Trainer Naumann war trotz der Niederlage zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: "Ich bin stolz darauf, dass sie gezeigt haben, wie viel Feuer wir im Tank haben und dass der Motor läuft."

Statistik:

Buschhorn 3 geh. 7m/1, Lüdersen - Kühlcke 6, Borowski 5, Meierhans 5, Bergmann 3, Naumann 3, Hain 3, Fiebiger 2, Kock 1, Meyer, Hildebrandt, Lengauer

Siebenmeter: 0/1 - 2/5

Zeitstrafen: 3 (Fiebiger, Meierhans, Naumann) - 5

Spielfilm: 5:4, 9:7, 11:7, 12:12, 15:14 (30.); 19:18, 19:21, 22:25, 26:30, 29:31 (60.)

Zuschauer: 100


Textquelle: "Die Harke"

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