HSG NIENBURG | Meerbachspatzen

Meerbachspatzen
Spielbericht: Meckl. Stiere Schwerin vs. HSG NIENBURG

Nienburg wartet auf die ersten Punkte

HSG-Keeper Ludwig Meierhans hielt insgesamt drei Siebenmeter in Schwerin
HSG-Keeper Ludwig Meierhans hielt insgesamt drei Siebenmeter in Schwerin

Mit einer erneuten Niederlage traten die Handballer der HSG die Heimreise aus Schwerin an. Gegen die Mecklenburger Stiere verloren die "Meerbachspatzen" am Ende mit 29:26 (16:12). Nach gutem Beginn zeigten die Rot-Schwarzen ungewohnt leichte Fehler im Passspiel, welche die Heimmannschaft umgehend bestrafte und somit seine ersten Zähler sammeln konnte. Für die Nienburger trotzdem kein Beinbruch: Erstens hat man wieder gesehen, dass man in der Liga mithalten kann und zweitens hat man am Altstadtfest-Samstag gleich wieder die Chance, die Habenseite aufzubessern. Allerdings sollten alsbald ein paar Punkte für die Weserstädter herausspringen.

Bis zum 9:9 in der 18.Minute hielt die Truppe von HSG-Trainer Carsten Thomas die Partie offen. Steve Kählke, Finn Kühlcke und Marin Wrede sorgten für die Treffer auf Nienburger Seite. Tim Buschhorn trug sich als Torhüter ebenso in die Torschützenliste ein, nachdem er einen gefangenen Ball direkt im Schweriner Kasten versenkte. Dennoch folgte wieder wie in der Woche zuvor eine zu passive Phase der HSG, welche die Schweriner umgehend nutzten und zur Pause einen Vier-Tore-Vorsprung brachte. Thomas: "Das darf uns so nicht passieren. Wir müssen schnell lernen, dass in dieser Liga jeder Fehler sofort bestraft wird. Dieser Vier-Tore-Rückstand hätte nicht sein müssen."

Nach dem Pausentee waren die "Meerbachspatzen" wieder zur Stelle und verkürzten den Vorsprung auf 17:19 (37.), standen sich aber bei besten Gelegenheiten selbst im Weg, was die Gastgeber abermals sofort bestraften und den Vorsprung konstant hielten. Es war auch Ludwig Meierhans im Nienburger Tor zu verdanken, dass die Partei nicht vorzeitig entschieden wurde, der insgesamt drei Siebenmeter entschärfen konnte.

Zehn Minuten vor Schluss konnten die Stiere wieder den Pausenvorsprung herstellen, als die Rot-Schwarzen in Unterzahl zwei Tore nacheinander durch den Kroaten Matija Golik und den tschechischen Rechtsaußen Miroslav Nedoma kassierten (25:21). Diesen sollten die Schweriner auch nicht mehr hergeben und spielten das Ergebnis die verbleibende Zeit herunter. "Dieses Spiel dürfen wir eigentlich nicht verlieren, hier müssen wir etwas mitnehmen - das war einfach ärgerlich. Wir haben es uns aber selbst versaut", sagte ein geknickter Carsten Thomas nach Spielende, um aber gleich nachzuschieben: "Wir haben gesehen, dass wir in dieser Klasse mithalten können und müssen einfach unseren Respekt ablegen. Wenn wir dann noch unser Tempospiel auf die Platte bringen, dann kommen die Punkte schon irgendwann. Am besten gleich nächsten Samstag beim Altstadtfest-Heimspiel gegen den HSV Hannover."

Statistik:

Ende, Meierhans 3 geh. 7m, Buschhorn 1 - Grabisch 7/4, K.Bergmann 1, Kühlcke 5, Niemeyer 1, Gudmundsson 1, Ence 1, Aiello, L.Bergmann, Kaatze, Kählke 7, Wrede 1

Siebenmeter: 6/9 - 4/4

Zeitstrafen: 5 - 2 (K.Bergmann, Kählke)

Spielfilm: 0:1, 1:1, 1:3, 3:3, 3:4, 5:4, 7:7, 9:7, 9:9, 12:9, 16:12 (30.); 16:13, 19:14,19:17, 23:21, 25:21, 26:24, 29:26 (60.)

Zuschauer: 280

Schiedsrichter: David Große (Nordhausen) und Maik Hornuff (Stendal)


Bildquelle: "Die Harke"

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