HSG NIENBURG | Meerbachspatzen

Nadine Hoppmann Vertrag mit Tobias Naumann verlängert

HSG Nienburg einigt sich vor Vorsfelde-Spiel mit Trainer auf weitere Zusammenarbeit

Die gute Nachricht vorweg: Obwohl sich die Regionalliga-Mannschaft der HSG Nienburg mitten im Abstiegskampf befindet und seit fünf Spielen ohne Sieg ist, hat der HSG-Vorstand Trainer Tobias Naumann das Vertrauen ausgesprochen und seinen Vertrag ligaunabhängig um ein weiteres Jahr verlängert.

"Der Verein hat mich angesprochen, wie das bei mir aussieht und dass man sich wünschen würde, dass ich meinen Vertrag verlängere. Und dass sie gerne mit mir weiterarbeiten möchten. Wir machen uns schon länger Gedanken um die Kaderplanung. Und so war klar, dass jetzt auch mal das Gespräch auf die Trainerposition kommt, weil das ja nicht ganz unwichtig ist", sagt der Trainer. Lange nachdenken müsste er nicht, um sich für eine Vertragsverlängerung zu entscheiden. Besonders beeindruckt habe ihn das positive Feedback des Vereins.

Tolle Truppe, die Spaß macht

"Mir macht es Spaß. Es ist eine junge Truppe, die haben alle Bock, und es ist viel Potenzial da, das man heben kann. Das ist junger, frischer Handball. Die Jungs sind einfach gut drauf, und am Ende des Tages passt das zwischenmenschlich", sagt er. Er sehe im Moment noch nicht, dass sein Team absteigt. Aber wenn man zu Weihnachten auf einem Abstiegsplatz steht, dann müsse sich das Team damit auseinandersetzen. "Da war es mir und dem Verein wichtig, ein Gerüst zu haben. Es geht weiter, egal wie diese Spielzeit zu Ende geht", zeigt sich Naumann zuversichtlich, mit seinem Team die Klasse halten zu können.

Die Vertragsverlängerung könnte Ruhe und Kontinuität ins Team bringen. Denn die vergangenen Wochen haben Spuren hinterlassen, sagt er Coach. Aber Aufgeben sei keine Option. Die Stimmung im Team sei weiterhin gut, aber ein Sieg würde allen guttun.

Gegner mit neuem Trainer

Wenn die HSG Nienburg am Samstag in Wolfsburg auf den MTV Vorsfelde trifft, gehen beide Mannschaften mit unterschiedlichen Voraussetzungen in die Partie. Die Gastgeber, die sich selbst "Razorbacks" (Wildschweine) nennen, konnten sich zuletzt mit zwei Siegen gegen Oldenburg und Grüppenbühren im Tabellenmittelfeld festsetzen.

Die HSG Nienburg reist mit einer deutlich ansteigenden Formkurve an und hofft darauf, diese Entwicklung endlich auch auswärts in Punkte ummünzen zu können. Die Richtung stimmt.

HSG kämpft gegen den Abstieg

Die knappe Niederlage gegen den VfL Hameln ist verdaut. Gegen die Vorsfelder wollen sich die Nienburger endlich mal belohnen. "Wir dürfen aber nicht vergessen, dass wir eine junge Mannschaft haben. Vorsfelde ist ein durchaus ambitionierter Verein, die nicht ganz das erreicht haben, was sie sich vorgestellt haben", sagt Naumann und blickt auf den Trainerwechsel beim Gegner.

Seitdem hat Vorsfelde zwei Spiele gewonnen. "Das ist eine Mannschaft, die über einen routinierten, wurfgewaltigen Rückraum verfügt. Haben mit Jakob Nowak im linken Rückraum und Lasse Giese im rechten Rückraum ihre besten Schützen." Naumann und sein Team sind gewarnt. Wichtig sei eine kompakte Abwehr. Da sollten die Kreise von Lasse Giese eingegrenzt werden. Giese, der die Torschützenliste der Regionalliga anführt, sollte laut Naumann möglichst nicht zweistellig treffen. "Wir müssen aus der Defensive heraus die einfachen Tore machen und über die Geschwindigkeit kommen, das hat zuletzt gegen Hameln auch gepasst."


Textquelle: "Die Harke"

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